SAP Berechtigungen Konzept für Eigenentwicklungen - SAP Basis

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Konzept für Eigenentwicklungen
Berechtigungen mit SAP Query analysieren und evaluieren
Vorschlagswerte werden in der Transaktion SU24 gepflegt und über die Transaktion SU22 ausgeliefert. Lesen Sie hier mehr zu den Unterschieden zwischen diesen beiden Transaktionen. Das Pflegen von Vorschlagswerten über die Transaktion SU24 ist sinnvoll, wenn kundeneigene Anforderungen wiedergespiegelt werden sollen bzw. die von SAP ausgelieferten Werte nicht mit den Kundenanforderungen übereinstimmen (siehe Tipp 37, »Bei der Pflege von Vorschlagswerten sinnvoll vorgehen«). Diese Vorschlagswerte bilden die Grundlage für die Berechtigungsdaten zur Rollenpflege in der Transaktion PFCG. Wie Sie wissen, befinden sich die von SAP ausgelieferten Vorschlagswerte in der Transaktion SU22. Diese werden bei Neuinstallationen oder Upgrades sowie in Support Packages oder SAP-Hinweisen ausgeliefert. Wo liegt nun der Unterschied zwischen den Transaktionen, und wie werden diese richtig verwendet?

Anschließend legen Sie eine Unterroutine mit demselben Namen wie die User-Exit-Definition an und programmieren dort Ihre kundenspezifischen Prüfungen (z. B. auf bestimmte Datenkonstellationen oder Berechtigungen). Binden Sie die Exit-Definition (UGALI) über die Transaktion GGB0 ein. Dabei müssen Sie diese Transaktion erneut aufrufen, damit der ausprogrammierte Exit gelesen wird und Sie ihn selektieren können.
Effizienter SAP-Rollout durch zentrale, tool-gestützte Verwaltung
Das System kontrolliert den direkten Zugriff auf die Inhalte von Tabellen, z.B. mit den Transaktionen SE16, SM30 oder SE16N mit Berechtigungsprüfungen auf einer Tabellenberechtigungsgruppe, Objekt S_TABU_DIS. Sind keine geeigneten Berechtigungen für die Tabellenberechtigungsgruppe vorhanden, prüft das System den Namen der Tabelle oder Sicht, Objekt S_TABU_NAM. Bei Änderungen an mandantenunabhängigen Tabellen prüft das System auch die Berechtigungen für das Objekt S_TABU_CLI. Wenn Sie im Customizing zeilenbasierte Berechtigungsprüfungen konfiguriert haben, prüft das System auch das Berechtigungsobjekt S_TABU_LIN. Ordnen Sie einer Tabellenberechtigungsgruppe mit der Transaktion SE11 oder SE54 Tabellen oder Sichten zu. Sie können Tabellenberechtigungsgruppen auch mit der Transaktion SE54 definieren. Wenn Ihre Kundenentwicklung einen direkten Zugriff auf eine Tabelle implementiert, verwenden Sie den Funktionsbaustein VIEW_AUTHORITY_CHECK für die Durchführung der Berechtigungsprüfung. Weitere Informationen über den generischen Zugriff auf Tabellen finden Sie im SAP-Hinweis 1434284 Auf SAP-Site veröffentlichte Informationen und der Online-Dokumentation für die oben genannten Berechtigungsobjekte.

In der einzigen Methode des BAdIs, CHANGE_ITEMS, programmieren Sie die erforderlichen Prüfungen, z. B. auf bestimmte Datenkonstellationen oder Berechtigungen. Diese können sich auf alle Felder in der Struktur FAGLPOSX beziehen. Dabei legen Sie fest, dass während der Ausführung der Methode alle Positionen gelöscht werden, für die die Prüfung nicht erfolgreich war. Diese Implementierung des BAdIs ist eine Ergänzung zu dem im zweiten Beispiel beschriebenen Business Transaction Event 1650. Analog zur Implementierung der Filterung der Postenjournalanzeige können Sie bei der Anzeige von Belegen in der Transaktion FB03 vorgehen. Implementieren Sie in diesem Fall die erforderlichen Prüfungen im BAdI FI_AUTHORITY_ITEM.

Berechtigungen können auch über "Shortcut for SAP systems" zugewiesen werden.

Den Abgleich mit einem Zielsystem starten Sie dann jeweils für die relevanten Systeme.

Die Verwendung von HTTPS sollten Sie daher für alle Webzugriffe von Anwendern einrichten.
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