SAP Berechtigungen Kommunikationsbenutzer - SAP Basis

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Kommunikationsbenutzer
Lizenzdaten über die Zentrale Benutzerverwaltung auswerten
Excel-basierte Werkzeuge kennen typischerweise die releasespezifischen Vorschlagswerte nicht (sie arbeiten oft ganz ohne die systeminterne Vorschlagswertemechanik, weil sie die Transaktion PFCG ja gar nicht verwenden). Damit ist ein Upgrade von Rollen mit SAP-Standardwerkzeugen, wie der Transaktion SU25, ebenfalls nicht möglich. Auch damit vergrößert sich die Abhängigkeit vom externen Werkzeug, und das Berechtigungswesen entfernt sich weiter vom SAP-Standard und den von SAP empfohlenen Best Practices bei der Rollenpflege.

Anmeldung mit Benutzer und Passwort einer anderen Anwendung (z. B. eines ADs oder Portals) In diesem Fall muss die Webanwendung dazu in der Lage sein, eine eindeutige SAP-Benutzer-ID zu den Anmeldedaten zu ermitteln. Sie sollten eine Anwendung wählen, bei der der Benutzer sein Passwort nicht so leicht vergisst.
Redesign der SAP® Berechtigungen
Um auf Geschäftsobjekte zuzugreifen oder SAP Transaktionen auszuführen, benötigt ein Benutzer entsprechende Berechtigungen, da Geschäftsobjekte oder Transaktionen durch Berechtigungsobjekte (Authorization objects) mit mehreren Berechtigungsfeldern (Authorization fields) geschützt werden. Die Berechtigungen stellen Instanzen generischer Berechtigungsobjekte dar und werden abhängig von der Tätigkeit und den Verantwortlichkeiten des Mitarbeiters definiert. Die Berechtigungen werden in einem Berechtigungsprofil (Generated profil) zusammengefasst, das einer Rolle zugeordnet ist. Die Benutzeradministratoren ordnen dann die entsprechenden Rollen (Single role oder Composite role) über den Benutzerstammsatz zu, sodass der Benutzer die entsprechenden Transaktionen für seine Aufgaben verwenden kann.

Beratungshäuser passen die Rollen und Berechtigungen im Nachgang an. Das bedeutet meist „das Beste daraus zu machen“ und Ad-Hoc-Anpassungen vorzunehmen – also nicht, die Ursache zu beheben und von Grund auf aufzuräumen. Unternehmen sollten sich daher fragen: Wie lässt sich das vermeiden? Welche Voraussetzungen muss ein DSGVO-konformes Berechtigungskonzept erfüllen? Wie können wir aussagekräftig bezüglich der Berechtigungen bestimmter Personen im System und dem Zweck der Berechtigungen bleiben?

Mit "Shortcut for SAP systems" steht ein Tool zur Verfügung, das die Zuweisung von Berechtigungen auch bei Ausfall des IdM-Systems ermöglicht.

Sicher kennen Sie das: Beim Anlegen oder Pflegen von Benutzern in der Zentralen Benutzerverwaltung (ZBV) müssen Sie den Textabgleich jedes Mal vor der Zuweisung von PFCG-Rollen manuell starten, damit Ihnen die aktuellsten PFCG-Rollendefinitionen zur Verfügung stehen.

In unserem Beispiel haben wir ein buchhalterisches Berechtigungsobjekt für die Merkmale Profitcenter, Vertriebsweg und Werk im Infosystem angelegt.
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