SAP Berechtigungen Ausprägungen SAP Berechtigungskonzept - SAP Basis

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Ausprägungen SAP Berechtigungskonzept
Hintergrundverarbeitung
Voraussetzung für eine gelungene Berechtigungsprüfung ist eine sorgfältige Vorbereitung. Für alle kundeneigenen Funktionalitäten muss eine funktionale Spezifikation erstellt werden. Dies zwingt dazu, darüber nachzudenken, was die eigentlichen Anforderungen der Anwendung sind, und anschließend die mögliche Umsetzung zu beschreiben. Dabei müssen sicherheitsrelevante Aspekte, wie die Berechtigungsprüfung und -vergabe beachtet werden. Legen Sie fest, was man mit diesem Programm ausführen darf, und auch, was man explizit nicht können darf! Bei einer Berechtigungsprüfung kann nicht nur die auszuführende Aktivität wie Lesen, Ändern, Anlegen usw. geprüft werden. Auch können Sie den Zugriff auf die Datensätze anhand bestimmter Kriterien einschränken, wie z. B. anhand von Feldinhalten oder organisatorischen Trennern.

Die mit dem Berechtigungstrace (mit Filter für das Berechtigungsobjekt S_DATASET) gewonnenen Daten können Sie natürlich auch gleich zur Ausprägung von Berechtigungen für das Objekt selbst verwenden. Hierzu sollten Sie in jedem Fall auch die für das Feld PROGRAM gewonnenen Werte nutzen. Auf diese Weise schließen Sie den Missbrauch durch modifizierte Kopien von ABAP-Programmen aus. Diese Einschränkung der zugreifenden Programme stellt bereits einen Sicherheitsgewinn dar, auch wenn Sie den Zugriff auf Pfade und Dateien nicht einschränken möchten.
Prüfung des SAP-Berechtigungskonzepts
Die Benutzer Ihrer Webanwendungen sollen Zugriff auf genau die Anwendungen erhalten, die ihrer jeweiligen Geschäftsrolle entsprechen. Mit dem Berechtigungsobjekt S_START können Sie diese Anforderung in den PFCG-Rollen abbilden. Anwendungen auf der Grundlage von SAP-Produkten bieten für den Nutzer unterschiedliche Zugangsmethoden, von denen die Verwendung von SAP GUI mit anwendungsbezogenen SAP-Transaktionen als »klassisch « zu nennen ist. Im Rahmen von Webanwendungen werden die Anwendungsoberflächen hingegen in einem Webbrowser abgebildet. Es sollen dabei nicht nur transaktionale Vorgänge, sondern auch die Anzeige von Ergebnissen aus Datenanalysen oder statische Fakten unterstützt werden. Das Modell der SAP-Transaktionen, bei denen der Zugriff über das Berechtigungsobjekt S_TCODE gesteuert wird, genügt diesen Anforderungen nicht.

In Ihrem System gibt es inaktive Benutzer? Dies ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko, da diese häufig noch ein Initialpasswort verwenden, sondern erzeugt auch unnötige Lizenzkosten. Es wird immer wieder Benutzer in Ihrem SAP-System geben, die inaktiv sind. Dies kann verschiedene Gründe haben. Beispielsweise kann es sich um Benutzer aus den Managementebenen handeln, die praktisch nicht benutzt werden, weil diese Führungskräfte nicht mit dem ERP-System arbeiten. Auch könnte es sein, dass Mitarbeiter ihren SAP-Benutzer aufgrund eines Positionswechsels nicht mehr nutzen oder dass Externe eine Zeit lang nicht am SAP-System arbeiten. Sie sollten auf alle Fälle dafür sorgen, dass diese inaktiven Benutzer entweder gesperrt oder ungültig werden. Bisher mussten Sie dazu mithilfe des Reports RSUSR200 alle inaktiven Benutzer selektieren und sie dann manuell in die Transaktion SU10 übertragen, um die Sperrung durchzuführen. Dies können Sie nun auch automatisiert durchführen.

Berechtigungen können auch über "Shortcut for SAP systems" zugewiesen werden.

Vertrauliche Informationen aus Ihrem SAP-System können auch per E-Mail verschickt werden.

Sie müssen den Benutzer im Falle einer Sperre durch Falschanmeldungen noch mithilfe des BAPIs BAPI_USER_UNLOCK entsperren.
SAP BASIS
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