SAP Basis SAP BASIS UND DATABASE SERVICE - SAP Basis

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SAP BASIS UND DATABASE SERVICE
Beendete Prozesse
Das Sizing im Fall eines SAP-Versionswechsels oder eines Wechsels auf Unicode wird in zwei Schritten durchgeführt: Im ersten Schritt ermitteln Sie die bestehende Last im Produktivsystem. Anhand der entsprechenden SAP-Hinweise ermitteln Sie den Faktor für die zusätzlich zu erwartende Last nach dem Versionswechsel und/oder dem Wechsel auf Unicode. Wird ein Versionswechsel über mehrere Versionen in einem Schritt durchgeführt, müssen die Upgrade-Faktoren kumuliert werden. Auch wenn die Unicode-Konvertierung zusammen mit einem Upgrade durchgeführt wird, müssen Sie die Faktoren kumulieren. Multiplizieren Sie die ermittelten Faktoren für CPU und Hauptspeicher mit den aktuellen Auslastungswerten. Das Ergebnis zeigt Ihnen, ob die bestehende Hardwareinstallation die zusätzliche Last aufnehmen kann.

Für die Performanceanalyse ist es wichtig, einen Überblick über die Verwendung des Speichers zu gewinnen. Dazu dient ein spezieller Monitor, den Sie im SAP-Speicherkonfigurationsmonitor unter Detail analysis menu > Storage finden. Sie gelangen auf den Bildschirm Storage Usage and Requirements.
Konfiguration der Partnervereinbarung
Einen CPU- oder Hauptspeicherengpass können Sie nach folgenden Kriterien diagnostizieren: Beobachten Sie eine hohe CPU-Auslastung oder hohe Paging-Raten im Stundenmittel? Als grobe Richtwerte geben wir an, dass die Gefahr eines Hardwareengpasses besteht, wenn die mittlere freie CPU-Kapazität (CPU idle) im Stundenmittel unter 20 % sinkt bzw. die Paging-Rate pro Stunde auf über 20 % des physischen Hauptspeichers ansteigt. Vergleichen Sie dazu auch Abschnitt 2.2.1, »Analyse eines Hardwareengpasses (CPU und Hauptspeicher)«. Prüfen Sie in einem zweiten Schritt, ob die hohe CPU-Auslastung bzw. die hohe Paging-Rate tatsächlich negativen Einfluss auf die Antwortzeit des SAP-Systems hat. Besteht der Verdacht eines Hardwareengpasses auf einem Applikationsserver, ist dies am sichersten anhand der Processing-Zeit festzustellen: Ist diese deutlich größer als die CPU-Zeit (als Richtwert Processing-Zeit > 2 × CPU-Zeit), ist dies ein Indiz dafür, dass die Workprozesse auf die CPU warten müssen. (Beachten Sie aber, dass eine erhöhte Processing- Zeit auch andere Ursachen haben kann, siehe auch Abschnitt 3.3, »Workload-Analyse«.) Zudem können erhöhte Lade-, Roll- und Dispatcher- Wartezeiten auftreten. Vermuten Sie, dass ein Hardwareengpass auf dem Datenbankserver auftritt, analysieren Sie die Datenbankzeit: Ist sie erhöht? Vergleichen Sie dazu z. B. die Datenbankzeiten im Tagesprofil zu Zeiten hoher und niedriger Last. Besteht der Verdacht auf einen Hauptspeicherengpass, vergleichen Sie, ob der virtuell allokierte Speicher deutlich größer als der physisch vorhandene Hauptspeicher ist. Sofern der virtuell allokierte Speicher kleiner ist als 1,5 × der physische Hauptspeicher, sollte ein Hauptspeicherengpass kein Thema sein (siehe auch Abschnitt 2.4.3, »Anzeige des allokierten Speichers«).

SAP stellt Support Packages bereit: im SAPNet - R/3 Frontend im SAPNet - Web Frontend auf Collection-CDs Voraussetzungen Das Change and Transport System ist korrekt eingerichtet. Es ist genügend Platz im Transportverzeichnis (UNIX: /usr/sap/trans) vorhanden. Sie müssen die nötigen Berechtigungen [Seite 7] für den SAP Patch Manager haben. Sie müssen im Mandanten 000 angemeldet sein. Sie müssen die Transaktion SPAM aufgerufen haben. Sie verwenden die neueste SPAM-Version. Vorgehensweise Support Packages aus dem SAPNet - R/3 Frontend laden Pflegen Sie vor dem Laden eines Support Package aus dem SAPNet - R/3 Frontend die Netzwerkparameter für die Anmeldung beim SAPNet - R/3 Frontend. Verwenden Sie dazu Transaktion OSSFordern Sie die gewünschten Support Packages im SAPNet - R/3 Frontend an. Laden Sie die angeforderten Support Packages vom SAPNet - R/3 Frontend in Ihr SAPSystem mit Support Package Herunterladen. Eine Liste von Support Packages wird angezeigt. Vor dem Laden können Sie die gewünschten Support Packages auswählen. Die Größe der unkomprimierten Support Packages wird in Byte angezeigt. Mit der Größe des Support Package können Sie die Zeit für das Laden abschätzen. Kontrollieren Sie mit der Statusanzeige, ob das Laden erfolgreich war. Um zum SPAM-Einstiegsbild zurückzukehren, wählen Sie Springen Zurück. Definieren Sie die Queue (Seite 17).

Basisadministratoren steht mit "Shortcut for SAP Systems" eine PC-Anwendung zur Verfügung, die etliche Tätigkeiten in der SAP Basis vereinfacht bzw. ermöglicht.

Sie müssen allerdings dafür sorgen, dass der vorhandene Auslagerungsspeicher des Betriebssystems (Swap Space) groß genug ist und das Betriebssystem die gewünschte Größe an Speicher überhaupt verwalten kann.

Neben der Datenbank wird das SAP-System selbst installiert.
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